Übersicht:
Willkommen
Kontakte
Gottesdienste
  Seelsorge + Sakramente
  Taufe
  Kommunion
  Firmung
  Ehe
  Versöhnung
  Krankheit
  Trauer und Tod
Unsere Pfarreiengemeinschaft
Soziale Dienste
Kinder + Familie
Jugend
Senioren
Ökumene
Nachrichten
Termine
Bildergalerien
Bankverbindungen
Inhaltsverzeichnis
Linkliste
Impressum
  zur Seite des Bistums Würzburg  
  zur Internetseelsorge Kummernetz  
   
   
 
Pfarreiengemeinschaft Kirchzell  > Seelsorge + Sakramente

Versöhnung
Das Sakrament der Versöhnung

Die Grundaussage des christlichen Glaubens besteht darin, dass wir von Gott geliebt sind, bedingungslos, ohne jede Einschränkung. Die Botschaft Jesu Christi hat genau diesen Inhalt. Er ermutigt die Menschen, der Liebe Gottes zu vertrauen und aus diesem Vertrauen die Angst zu überwinden, die uns immer wieder verleitet, unmenschlich statt menschlich zuhandeln. Die Liebe Gottes gilt uns immer, auch und gerade in unserem Versagen und an den Grenzen unserer eigenen Möglichkeiten.

Beichten heißt, sich der Liebe Gottes bewusst werden

Im Sakrament der Versöhnung wird diese allgemeine Glaubenswirklichkeit auf den Einzelnen sichtbar gemacht und ihm ganz persönlich zugesprochen. Es geschieht nicht Mehr oder Wirksameres als in den anderen Formen der Zusage der vergebenden Liebe Gottes. Aber im Sakrament der Versöhnung, in der Beichte wird diese Zusage mir persönlich gegeben. Ich erfahre mich konkret angesprochen mit Wahrheit meines eigenen Lebens.

Formen der Versöhnung mit Gott

Die katholische Kirche empfiehlt, sich im Sakrament der Versöhnung regelmäßig diese Vergebung Gottes zusprechen zu lassen. Das kann in verschiedenen Formen geschehen.

In jeder katholischen Kirche gibt es einen Beichtstuhl, in dem zu angegeben Zeiten ein Priester ist, bei dem man in anonymer Weise beichten kann. Einer Beichte geht sinnvollerweise eine Gewissenserforschung voraus, in der man das eigene Leben bedenkt und das, was man als Versagen, als Grenze, als Schuld erkennt, in der Beichte persönlich bekennt.

Es gibt auch die sehr häufig genutzte Möglichkeit des persönlichen Beichtgespräches. Das ist ein persönliches Gespräch, das man mit einem Priester nach einer Terminvereinbarung führt und in dem man in einer Atmosphäre des Gesprächs über die eigenen Grenzerfahrungen, über Versagen und Schuld spricht.

Bei einer Beichte muss man keine formalen Voraussetzungen einhalten. Gerade wenn man keine Erfahrungen (mehr) mit dem Sakrament der Versöhnung hat, wird der Priester gern helfen, einen persönlichen Einstieg in ein Beichtgespräch zu finden.

Beichtzeiten in Kirchzell

In der Advents- und Fastenzeit gibt es feste Beichtzeiten, auch speziell für Kinder. Die Termine entnehmen Sie der Gottesdienstordnung. Sie können gerne auch mit Pfarrer Suresh Varghese einen Termin vereinbaren.


Bußgottesdienste

In einem Bußgottesdienst geschieht Versöhnung mit Gott in der Gemeinschaft der Mitfeiernden. Auf nicht sakramentale Weise wird die bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen zugesagt.

Bußgottesdienste gibt es in Kirchzell und seinen Ortsteilen jeweils in der Advents- und Fastenzeit. Die Termine stehen in der Gottesdienstordnung.