PG Kirchzell

Mit dem Monat Mai war es wieder möglich in den einzelnen Kirchen öffentliche Gottesdienste zu feiern. Gerade pünktlich zu den beliebten Maiandachten konnten die Menschen zusammen kommen. Gemeinsam beten und auch singen. In der Pfarrkirche Kirchzell wie auch in den einzelnen Gemeinden waren die Maialtäre festlich geschmückt, luden zum Verweilen und zum Gebet ein.

Michael Prokschi

Burkhard Vogt hat mit Pfarrer und Dekan Michael Prokschi darüber gesprochen, wie er mit der Situation umging und was er daraus gemacht hat.

Präambel

Angesichts der Corona-Pandemie haben die staatlichen Organe ihre Schutzmaßnahmen bis zur Stunde weitgehend aufrechterhalten. Öffentliche Gottesdienste sind nach wie vor untersagt. Daher ordne ich für das Bistum Würzburg an:

 

§1 Gottesdienste

(1) Bis auf weiteres dürfen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Entsprechend sind auch Erstkommunionfeiern, Firmungen und Wallfahrten bis auf weiteres untersagt.

(2) Die private Zelebration der Priester, ggf. mit einem Diakon, einem Altardiener / einer Altardienerin, einem Lektor / einer Lektorin, einem Kantor / einer Kantorin und einem Organisten / einer Organistin, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ist erlaubt und in der gegenwärtigen Situation ein stellvertretender Vollzug. Sie nimmt dabei die besonderen Anliegen der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften mit ins Gebet. Die Übertragung solcher Gottesdienste im Internet und Rundfunk ist erlaubt.

(3) Tauffeiern sind zu verschieben. Ausschließlich Nottaufen sind gestattet.

(4) Trauungen sind zu verschieben.

(5) Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis ohne Requiem stattfinden.

(6) Die Krankensalbung für Einzelpersonen sowie die Begleitung von Sterbenden bleiben erlaubt.

(7) Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygiene- und Abstandsregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben.

 

§2 Veranstaltungen und Gremiensitzungen

(1) Alle öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen müssen bis auf weiteres entfallen.

(2) Alle Treffen, Gruppenstunden usw. von kirchlichen Vereinigungen müssen bis auf weiteres entfallen.

(3) Gremiensitzungen können stattfinden, wenn sie zur ordnungsgemäßen Erledigung der laufenden Geschäfte erforderlich sind. Die bekannt gemachten Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten.

 

§4 Inkrafttreten und Geltungsdauer

Die in diesem Dekret enthaltenen Anordnungen treten ab Montag, 20. April 2020 in Kraft. Sie gelten bis auf weiteres.

 

 

Würzburg, 17. April 2020 (sigillum episcopi)

Dr. Franz Jung Bischof von Würzburg

Msgr. Dr. Matthias Türk Kirchlicher Notar

Aufgrund der aktuellen Lage durch das Coronavirus bleiben die Pfarrbüros vorerst bis 03.05.2020 für den Publikumsverkehr ge-schlossen . Gerne dürfen Sie sich telefonisch (Tel. 09373 582) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an uns wenden.

Gerne werden wir Ihr Anliegen beantworten. Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund.

 

Ganz außergewöhnliche Kar- und Ostertage waren es in diesem Jahr für die Menschen weltweit, für die Menschen auch in der Pfarreiengemeinschaft Kirchzell. Bedingt durch die Corona Pandemie fanden keine öffentlichen Gottesdienste statt, vielerorts fielen die Feiern gänzlich aus. Ein Team junger Erwachsener um Pfarrer Michael Prokschi schufen die technischen Möglichkeiten, dass die Gottesdienste aus der Pfarrkirche an diesen doch für die Christen so besonderen Tage live übertragen wurde.

https://www.youtube.com/channel/UCsCPLafDhSMVo1m1mEmWiUQ?view_as=subscriber

Dieser Link ist abrufbar auf allen PCs, Tablets, Smartphones und Fernsehgeräten mit Internetzugang.

Christus dein Licht,
Verklärt unsre Schatten,
Lasse nicht zu,
Dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus dein Licht,
Erstrahlt auf der Erde,
Und er sagt
Uns auch ihr seid das Licht.

§1 Arbeitsrechtliche Regelungen für die Beschäftigten der Diözese einschließlich der Kleriker

(1) Rückkehrer aus Risikogebieten müssen bis auf weiteres zu Hause bleiben. Sie sind verpflichtet, mit ihren Vorgesetzten die Möglichkeit von Arbeit im Home-Office zu klären.

(2) Müssen Beschäftigte ihre Kinder zwingend selbst zuhause betreuen, so müssen sie Urlaub nehmen oder Mehrstunden ausgleichen oder Unterstunden aufbauen. Genügt dies nicht, müssen sie mit der Personalabteilung das weitere Vorgehen klären.

(3) Im Einzelfall kann nach Rücksprache mit den Vorgesetzten ein Kind mit an den Arbeitsplatz genommen werden.

(4) Dienstreisen an Zielorte außerhalb des Bistums sind untersagt.

(5) Dienstgespräche und interne Konferenzen sind untersagt, soweit sie nicht zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes unmittelbar erforderlich sind.

(6) Das Bischöfliche Ordinariat sowie sämtliche Dienststellen und Einrichtungen der Diözese einschließlich der Pfarrbüros und Beratungsstellen werden ab Dienstag, 17. März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

§2 Kommunikation

(1) Das Bischöfliche Ordinariat gibt ab Dienstag, 17. März 2020 täglich um 15 Uhr weitere aktuelle Anordnungen über die Presse, die Bistumshomepage, das Intranet und per Rundmail an alle Beschäftigten bekannt. Diese Anordnungen sind verpflichtend zu beachten.

(2) Die Corona-Hotline wird ab Dienstag, 17. März 2020 an Wochentagen von 7:00 bis 10:00 Uhr sowie von 14:00 bis 16:00 Uhr und an den Samstagen und Sonntagen von 10:00 bis 12:00 Uhr besetzt.

 

§ 3 Inkrafttreten und Geltungsdauer

Diese Verordnung tritt ab Dienstag, 17. März 2020 in Kraft. Sie gilt bis auf weiteres.

 

Würzburg, 16. März 2020

Thomas Keßler Generalvikar

 

Die Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Kirchzell sind für

das persönliche Gebet zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

 

Aufgrund der aktuellen Lage durch das Coronavirus bleiben alle Pfarrbüros vorerst bis 19.04.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.

Gerne dürfen Sie sich telefonisch  09373 582 oder per

E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an uns wenden. Gerne werden wir Ihr Anliegen beantworten.

Präambel

Die Verbreitung des Coronavirus zwingt Staat und Gesellschaft ebenso wie alle Einzelnen zu besonderen Schutzmaßnahmen. Das Bistum Würzburg steht vor der Herausforderung, einerseits den Menschen zur Seite zu stehen, andererseits aber auch selbst alles zu tun, um die Verbreitung des Virus wenigstens zu verlangsamen. Wir müssen alle Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen, ebenso schützen wie auch unser eigenes Personal. Vor diesem Hintergrund gebe ich hiermit folgende Anordnungen. Diese sind verpflichtend zu befolgen.

 

§1 Gottesdienste

(1) Von Dienstag, 17. März 2020, an bis zum 19. April 2020 dürfen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden.

(2) Die private Zelebration der Priester, ggf. mit einem Mitglied des Pastoralteams, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ist erlaubt und in der gegenwärtigen Situation ein stellvertretender Vollzug. Sie nimmt dabei die besonderen Anliegen der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften mit ins Gebet.

(3) Die Liturgien zu den Kar- und Ostertagen können nicht öffentlich gefeiert werden. Ihre Mitfeier wird stattdessen durch Übertragung über das diözesane Internet ermöglicht.

Für alle Gläubigen stellt das Liturgiereferat der Diözese bis Mittwoch, 18. März 2020, Materialien zur Gestaltung des eigenen Gebets bereit.

(4) Erstkommunionfeiern am Weißen Sonntag, 19. April 2020, müssen verschoben werden. Über Erstkommunionfeiern an den folgenden Sonntagen wird entschieden, sobald feststeht, ob die Schulen ab dem 20. April 2020 wieder öffnen. Können die Erstkommunionfeiern mit den Kindern nicht mehr ausreichend vorbereitet werden, sind sie in jedem Fall zu verschieben.

(5) Tauffeiern sind zu verschieben. Ausschließlich Nottaufen sind noch gestattet.

(6) Trauungen sind zu verschieben.

(7) Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis ohne Requiem stattfinden.

(8) Die Krankensalbung für Einzelpersonen sowie die Begleitung von Sterbenden bleiben erlaubt.

(9) Öffnung der Kirchen: Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben.

 

§2 Veranstaltungen und Gremiensitzungen

(1) Alle öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen müssen entfallen. (2) Alle Treffen, Gruppenstunden usw. von kirchlichen Vereinigungen müssen entfallen. (3) Alle Gremiensitzungen außer den Treffen von Krisenstäben müssen entfallen. Dringende Beschlüsse sind im Umlaufverfahren oder per Telefon- oder Videokonferenz herbeizuführen.

 

§3 Kommunikation

Das Bischöfliche Ordinariat gibt ab Dienstag, 17. März 2020, täglich um 15 Uhr weitere aktuelle Anordnungen über die Presse, die Bistumshomepage, das Intranet und per Rundmail an alle Beschäftigten bekannt. Diese Anordnungen sind verpflichtend zu beachten.

 

§ 4 Inkrafttreten und Geltungsdauer

Die in diesem Dekret enthaltenen Anordnungen treten ab Dienstag, 17. März 2020, in Kraft. Sie gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Über eine eventuell nötige Verlängerung wird zu gegebener Zeit entschieden.

 

Würzburg, 16. März 2020

(sigillum episcopi)

 

Dr. Franz Jung Bischof von Würzburg

Msgr. Dr. Matthias Türk Kirchlicher Notar

 

 

Mit dem diesjährigem Motto des Weltgebetstages „Steh auf und Geh!“ begrüßte Kerstin Trunk die zahlreich anwesenden Frauen sowie Herr Pfr. Prokschi und feierte am Freitag, 06.03.2020 im Pfarrheim Kirchzell eine sehr schöne Gebetsfeier.

Oma stellt Schokoladenkuchen auf den Tisch und ermuntert Opa, Pia und Pit, noch einmal ordentlich zuzugreifen. Denn ab morgen wird gefastet. Opa ist alles andere als begeistert, und auch Pia und Pit sind zunächst unsicher. Darf man in der Fastenzeit gar nichts mehr essen und tun, was Spaß macht?

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